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Im Vorfeld der neuen Expedition 2009 fand in der
Flensburger Außenförde eine Seenotrettungsübung statt.
Zu Beginn der Übung wurde das Bergen eines Verletzten simuliert, bei dem
Szenario hatte sich ein Fischernetz in der Schraube der "Dagmar Aaen"
verfangen, weswegen die Maschine in Brand geriet. Das verletzte
Crewmitglied musste aus dem brennenden Maschinenraum geborgen werden.
Bis die Retter eintrafen, erklärte Dr. Wolfgang Baumeier vom Lübecker
Uni-Klinikum der Crew, wie richtig geholfen wird. Durch Funkruf von
Kapitän Arved Fuchs kam ein Boot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS), um den Verletzten zu bergen, ebenfalls im
Einsatz war die "Glücksburg" der Wasserschutzpolizei. Nach dem Transport
des Verletzten an Bord des Rettungsbootes folgte ein "Mann über
Bord"-Manöver.
Crewmitglied Fabian Reith erklärte sich bereit, sich für diesen Part zur
Verfügung zu stellen. In einem Überlebensanzug mit einem modernen
"Crewfinder" stürzte Fabian sich ins vier Grad kalte Wasser der Förde.
Die Mannschaft muss den möglicherweise unterkühlten Mann wieder an Bord
holen. Ein Flaschenzug soll helfen, in aufrechter Position wird Fabian
von der Crew geborgen - Dr. Baumeier äußerte sich bei der späteren
Manöverkritik im Haus der DGzRS in Langballigau, dass man dies besser
hätte machen können. Wichtig wäre ein Bergen in horizontaler Lage, da
ansonsten ein lebensbedrohlicher Kreislaufollaps die Folge sein könnte.
Nach Abschluss der Seenotrettungsübung zeigten sich alle Beteiligten
zufrieden mit dem Training.
Ein besonderer Dank gilt der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger" (DGzRS),
der Wasserschutzpolizei Revier Flensburg, Dr. Wolfgang Baumeier vom
Lübecker Uni-Klinikum (Projekt
Sarrrah), Christian Müller-Ramcke von der deutschen Luftrettung (DRF)
sowie dem Museumshafen Flensburg.
Seenotrettungsübung - Flensburger Außenförde -
14.03.2009
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