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Seit 1977 unternimmt Arved Fuchs
Expeditionen in die entlegensten Gebiete der Erde. Die erste Tour führte
ihn in die kanadische Provinz Quebec, wo er mit traditionellen
indianischen Kanus die Flüsse De Pas und George River befuhr.
Es folgten Expeditionen nach Borneo sowie 1979 erstmals nach Grönland,
wo Fuchs ausgedehnte Solotouren entlang des Inlandeises unternahm.
1984 gelang dem Bad Bramstedter dann die bis heute einzige
Winterumrundung Kap Hoorns mit einem Faltboot.
Die nächsten Stationen waren der Nord - sowie der Südpol, beide Ziele
erreichte Arved Fuchs als erster Mensch in einem Jahr zu Fuß.
Mit dem Erwerb des Haikutters "Dagmar Aaen" spezialisierte sich Fuchs
auf die Erkundung der hauptsächlich polaren Zonen mit einem Segelschiff.
"Icesail", "Arctic Passages" und "Shackleton 2000" waren die nächsten
Expeditionen Mitte der neunziger Jahre, ehe im Jahr 2002 im vierten
Versuch die Durchquerung der Nordostpassage gelang. Zwei Jahre später
durchsegelte Fuchs die Nordwestpassage und umrundete damit den Nordpol
ohne Eisbrecherunterstützung.
Im Anschluss unternahm der Expeditionsleiter eine
Hundeschlittenexpedition auf Ellesmere Island, erforschte mit "Dagmar
Aaen" die Ostküste Grönlands und umrundete schließlich in
die Insel Svalbard, wo er zusätzlich noch ein internationales Jugendcamp
initiierte.
Das zweite ICE-Camp fand 2008 in Húsavík auf Island statt, im Sommer
2009 folgte schließlich die Expedition "Nordpoldämmerung", mit der die
Westküste Grönlands erforscht wurde und Spuren der Greely-Expedition
gefunden wurden.
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