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Donnerstag, 25.06.2009
Du kannst jeden Jugendlichen auf der ganzen Welt fragen, am frühen
Morgen aufzustehen ist mühsam. Wenn man bedenkt, dass unsere Muskeln
noch immer von der
strapaziösen
(aber wunderschönen) Wanderung schmerzten, kann einem keiner einen
Vorwurf machen, wenn man vergessen hat, die Wetterdaten vom Schiff
einzuholen. Jeder muss sich lediglich meinen Bericht anschauen. Es war
kalt und bewölkt und am Nachmittag setzte leichter Nieselregen ein. Es
wurde keiner erdrückt, also können wir davon ausgehen, dass es keine
schwerwiegenden Veränderungen im athmosphärischen Druck gab.
Einer der Hauptgründe, warum wir hier sind ist der, dass wir etwas
lernen sollen (und nicht nur aus Spaß), also wurde der Morgen einem
Vortrag gewidmet - dem von Arved Fuchs, der über die Veränderungen in
der Arktis berichtete, die er selbst beobachten konnte. Der Klimawandel
ist der Grund für diese Veränderungen und mit einer gewissen Ironie
sahen wir uns daher im Anschluss den Film "The Great Global Warming
Swindle" an. Das ist der Film, der die kompletten Gründe, warum wir hier
sind, verleugnet.
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Nach einem fabelhaften Mittagessen war es an der Zeit, mit der
wirklichen Arbeit zu beginnen. der Nachmittag wurde damit verbracht,
Recherche-Arbeiten für unsere Referate zuu tätigen. Nach Stunden
betäubender Konzentration belohnten wir uns selbst, indem wir uns den
Rest des Filmes
anschauten... mögt Ihr etwa keine gute Komödie?
Das ist es nämlich, wenn man sich den Film nach einer genaueren Analyse
betrachtet. Dirk wies uns darauf hin, dass die wissenschaftlichen
Beweise, die darauf abzielen, die Theorie des Klimawandels zu
widerlegen, mit derartig vielen Löchern belegt sind wie ein Sieb.
Ein gutes Abendessen verdient einen guten Nachtisch und was gibt es
Besseres als türkische Köstlichkeiten und tschechischen Lebkuchen zu
schlemmen. Sowohl die Dozenten als auch die Schüler hatten im Anschluss
die Ehre, sich in einem kämpferischen UNO-Spiel mit besonderen Regeln zu
duellieren. Das ist einer der Momente, der beweist, dass es mehr wert
ist, das Leben derart zu genießen als es Unmengen von Gold oder Perlen
aufwiegen könnten.
Anja (Namibia) & Peter
(Grönland)
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