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Dienstag, 30.06.2009
Heute war ein ziemlich erlebnisreicher und aufregender Tag. Der Morgen
fing damit an, dass wir die Wetterdaten von Bord der "Dagmar Aaen"
einholen mussten. Der Himmel war heiter, gegen Mittag wurde es dann
etwas
neblig und leicht windig. Trotzdem waren wir alle aufgeregt, die beiden
Wasserfälle Dettifoss und Selfoss im Jokulsargljufur Nationalpark sehen
zu können. Vorher mussten wir jedoch noch an unseren Referaten arbeiten.
Wir quälten uns lange drei Stunden mit unseren Aufgaben herum, die alle
auf die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Heimatländer
ausgerichtet sind. Als wir damit fertig waren, gingen wir zurück ins
Gästehaus Vísir.
Dort gab es ein tolles Mittagessen - Lasagne mit Hack oder Gemüse für
unsere Vegetarier. Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um uns auf
den Ausflug vorzubereiten. Um 13.30 Uhr kam der Bus am Gästehaus an und
fuhr mit uns in den Nationalpark. Eigentlich sollte die Fahrt nur 45
Minuten dauern, aber wie legten noch einen kleinen Zwischsenstopp an
einer Stelle ein, wo die Verschiebungen der Kontinentalplatten in den
70er-Jahren ein Erdbeben verursacht hatten. Als wir dann endlich am
Dettifoss-Wasserfall angekommen waren, wirkte dieser doch ziemlich
beeindruckend.
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Der Wasserfall war gigantisch und obwohl wir in einiger Entfernung
standen, erreichte uns der Sprühregen des Wasserfalls, wodurch einige
von uns sogar etwas nass wurden. Wir mussten im Anschluss noch ungefähr
50
Minuten
wandern, um bis zum Selfoss zu gelangen. Dieser Wasserfall wirkte sogar
noch größer als der erste und in der Umgebung gab es überall kleine
Seen. Wieder war die Schönheit des Wasserfalls einfach unbeschreiblich.
Wir verbrachten ungefähr eine 3/4-Stunde am Wasserfall, lauschten dem
tosenden Geräusch des herabstürzenden Wassers und waren total
beeindruckt.
Irgendwie viel zu früh gingen wir dann zum Bus zurück, der uns nach
Húsavík zurück brachte. Die Rückfahrt erschien uns sogar kürzer als der
Weg in den Nationalpark. Im Gästehaus angekommen hatten wir eine halbe
Stunde Zeit, uns zu erholen, bevor Elise wieder das Essen servierte.
Diesmal gab es Schellfisch mit Reis und Gemüse - wieder einmal sehr
lecker. Als der Abwasch erledigt war, ging Ulrich mit uns noch einmal
zur Schule, um die Arbeiten an unseren Referaten fortzuführen. Nach
weiteren drei Stunden gingen wir schließlich zurück ins Vísir und
freuten uns auf eine erholsame Nacht zu freuen.
Naufiku (Namibia) und
Katherine (Grönland)
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