ICE-CLIMATE-EDUCATION  2009  ** HÚSAVÍK **   
Camp-Tagebuch (22.06. - 03.07.2009)
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Dienstag, 30.06.2009

Heute war ein ziemlich erlebnisreicher und aufregender Tag. Der Morgen fing damit an, dass wir die Wetterdaten von Bord der "Dagmar Aaen" einholen mussten. Der Himmel war heiter, gegen Mittag wurde es dann etwas neblig und leicht windig. Trotzdem waren wir alle aufgeregt, die beiden Wasserfälle Dettifoss und Selfoss im Jokulsargljufur Nationalpark sehen zu können. Vorher mussten wir jedoch noch an unseren Referaten arbeiten. Wir quälten uns lange drei Stunden mit unseren Aufgaben herum, die alle auf die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Heimatländer ausgerichtet sind. Als wir damit fertig waren, gingen wir zurück ins Gästehaus Vísir.
Dort gab es ein tolles Mittagessen - Lasagne mit Hack oder Gemüse für unsere Vegetarier. Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um uns auf den Ausflug vorzubereiten. Um 13.30 Uhr kam der Bus am Gästehaus an und fuhr mit uns in den Nationalpark. Eigentlich sollte die Fahrt nur 45 Minuten dauern, aber wie legten noch einen kleinen Zwischsenstopp an einer Stelle ein, wo die Verschiebungen der Kontinentalplatten in den 70er-Jahren ein Erdbeben verursacht hatten. Als wir dann endlich am Dettifoss-Wasserfall angekommen waren, wirkte dieser doch ziemlich beeindruckend.

 

 

 


Der Wasserfall war gigantisch und obwohl wir in einiger Entfernung standen, erreichte uns der Sprühregen des Wasserfalls, wodurch einige von uns sogar etwas nass wurden. Wir mussten im Anschluss noch ungefähr 50 Minuten wandern, um bis zum Selfoss zu gelangen. Dieser Wasserfall wirkte sogar noch größer als der erste und in der Umgebung gab es überall kleine Seen. Wieder war die Schönheit des Wasserfalls einfach unbeschreiblich. Wir verbrachten ungefähr eine 3/4-Stunde am Wasserfall, lauschten dem tosenden Geräusch des herabstürzenden Wassers und waren total beeindruckt.
Irgendwie viel zu früh gingen wir dann zum Bus zurück, der uns nach Húsavík zurück brachte. Die Rückfahrt erschien uns sogar kürzer als der Weg in den Nationalpark. Im Gästehaus angekommen hatten wir eine halbe Stunde Zeit, uns zu erholen, bevor Elise wieder das Essen servierte. Diesmal gab es Schellfisch mit Reis und Gemüse - wieder einmal sehr lecker. Als der Abwasch erledigt war, ging Ulrich mit uns noch einmal zur Schule, um die Arbeiten an unseren Referaten fortzuführen. Nach weiteren drei Stunden gingen wir schließlich zurück ins Vísir und freuten uns auf eine erholsame Nacht zu freuen.

Naufiku (Namibia) und Katherine (Grönland)