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Freitag, 15.08.2008
Der heutige Tag fing früh an, da wir unseren Bus erreichen mussten. Nach
einem grandiosen Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und
stiegen in den 44 Jahre alten Bus ein. Nach der gestrigen "Beach-Party"
(ohne Alkohol!), die vom Wal-Museum organsiert wurde und unzähligen
Kartenpartien, waren wir doch alle recht müde: Viele von uns schliefen
der Busfahrt ein. Sobald wir
die
isländische Einöde erreicht hatten, machten wir eine erste Pause an
einem Vulkankrater. Der Blick von der Kraterspitze war überwältigend,
die von Lava bedeckte Landschaft glich einer Mondlandschaft.
Nach einem weiteren Stück per Bus erreichten wir eine Stelle, die von
einem isländischen Outlaw im Winter als Unterschlupf benutzt wurde.
Sigga informierte uns über die Gletscher in Island und speziell über den
Vatnajökull - den größten Gletscher Europas.
Unser Mittag nahmen wir oberhalb eines kleines Wasserfalls inmitten der
isländischen Einöde ein.
Anschließend gingen wir weiter zu einem weiteren Vulkankrater, der
irgendwann um 1860 ausgebrochen war.
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Wir unternahmen einen langen, windigen und kalten Marsch zu einem
See, der sich in dem Krater gebildet hatte und in dem drei Leute in den
heißen Quellen badeten.
Kurze Zeit später setzten wir unsere Reise zu der Hütte fort, in der wir
die Nacht verbringen sollten. Irgendwo in der Mitte der noch
verbliebenen Strecke gab der Bus einige merkwürdige Laute von
sich.
Der Motor hörte sich gar nicht mehr gut an. Durch diese Verzögerung
erreichten wir die Hütte erst in der Dunkelheit zu später Stunde.
Unglücklicherweise hatte die Hütte (85 Schlafplätze) kein Wasser, keinen
Strom und nur ein Badezimmer. Das komplette System war am gestrigen Tag
zusammengebrochen, so dass unsere Küchen-Crew das Abendessen in der
nahezu dunklen Küche zubereiten musste.
Das Tagebuch musste auf Tillmanns Laptop ebenfalls im Dunklen
geschrieben werden, mit dem Licht einer Taschenlampe wurde die Tastatur
angestrahlt, um die Buchstaben zu finden. Außerdem mussten wir die Nacht
in einem kleinen und überhitzten Zimmer mit 24 Leuten verbringen. Was
für ein Tag, was für eine Reise...
Natan Gordon (Israel)
Chrysovalantis Anastasiou (Zypern)
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