ICE-CLIMATE-EDUCATION   2008  ** HÚSAVÍK **
Camp-Tagebuch (10. - 21.08.2008)
Anreise  Tag 1 Tag 2  Tag 3   Tag 4   Tag 5   Tag 6   Tag 7    Tag 8  Tag 9  Tag 10 

Samstag, 16.08.2008
Schon um 07:30 Uhr wachten wir in der Sigurðarskali-Hütte wieder auf. Nach dem Frühstück bereiteten wir einige Sandwiches für den Tag vor. Uns ging zwar langsam das Brot aus, aber glücklicherweise sollte es noch für das Mittagessen reichen. Danach bereiteten wir uns auf den Ausflug zum Vatnajökull-Gletscher vor, welcher der größte Islands ist.
Zum Glück war das Wetter warm und schön, Sigga erzählte uns, dass es normalerweise zu dieser Jahreszeit windig und verregnet sei. Da der Bus noch streikte, brachte uns der Bus zur Höhle am Gletscher. Wir waren überrascht, dass der Gletscher derart schwarz war, doch im Laufe der Zeit haben ihn Sand und Staub derart verfärbt. Es sah schon ziemlich furchterregend aus als wir die wackelige Brücke zur Eishöhle überquerten. Da der Gletscher schmilzt, durften wir die Höhle nicht betreten. Das Schmelzwasser fühlte sich warm an, da sich ein Vulkan darunter befindet. Dieser Vulkan ist einer der aktivsten auf Island. Sigga erzählte uns außerdem, dass wir keine lauten Geräusche verursachen sollten. Verständlich, dass wir viele Bilder machten, es war ziemlich beeindruckend.
Zurück an der Hütte sagte man uns, dass wir den Hügel hinaufsteigen mussten, da der Bus noch immer Motorprobleme haben würde und deshalb nicht die ganze Gruppe den Hügel hinaufbringen könnte. Zum Glück rettete uns der Jeep und brachte uns auf den Hügel - gruppenweise oder als Trittbrettfahrer...

 


Die Rückreise nach Húsavík konnte also beginnen. Doch noch immer machte der Motor des Busses seltsame Geräusche. Nach einer guten Stunde machten wir eine Mittagspause inmitten einer schwarzen isländischen Wüste. Dort gab es nichts außer Sand und Wind. Rúnar und Héinn, unsere Busfahrer, versuchten, den Bus auf Vordermann zu bringen, während wir aßen.
Auf der Weiterfahrt quittierte der Bus dann endgültig seinen Dienst. Der Jeep musste uns abschleppen sowie den Anhänger mit dem ganzen Gepäck. Es dauerte nicht lange, und wir schliefen wieder ein...
Bis Dirk uns plötzlich weckte, da der Konvoi festsaß und wir schieben mussten. Noch immer war es sandig und windig - aber auch verdammt lustig.
Nach einer Stunde kam ein weiterer Jeep, um uns zurückzufahren. Aber natürlich nahm er nur die Mädchen mit, die Jungs mussten im Bus warten. Aber schon bald kam er zurück und holte auch die Jungs ab.
Endlich kamen wir alle in Möðruvellir, einer kleinen Stadt, wo gerade das Möðruvallahátið-Festival stattfinded, an. Hundert Isländer malten hier die isländische Landschaft, Arndis, Karin und Jennifer versuchten ebenfalls ihr Glück, doch Dmitriys Werk war das beste.
Unsere Reise endete schließlich um 20 Uhr mit der Ankunft am Guesthouse Vísir, wo wir alle erst einmal ausgiebig duschten, um anschließend ein göttliches Abendbrot zu uns nahmen.

Arndis Kolbeins (Island)
Andi Kriisa (Estland)
Yaseen Bismilla (Südafrika)

     
© 2008 Arved Fuchs Expeditionen  -  Reiherstieg 2  -  D - 24576 Bad Bramstedt