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Samstag, 16.08.2008
Schon um 07:30 Uhr wachten wir in der Sigurðarskali-Hütte wieder auf.
Nach dem Frühstück bereiteten wir einige Sandwiches für den Tag vor. Uns
ging zwar langsam das Brot aus, aber glücklicherweise sollte es noch für
das Mittagessen reichen. Danach bereiteten wir uns auf den Ausflug zum
Vatnajökull-Gletscher vor, welcher der größte Islands ist.
Zum
Glück war das Wetter warm und schön, Sigga erzählte uns, dass es
normalerweise zu dieser Jahreszeit windig und verregnet sei. Da der Bus
noch streikte, brachte uns der Bus zur Höhle am Gletscher. Wir waren
überrascht, dass der Gletscher derart schwarz war, doch im Laufe der
Zeit haben ihn Sand und Staub derart verfärbt. Es sah schon ziemlich
furchterregend aus als wir die wackelige Brücke zur Eishöhle
überquerten. Da der Gletscher schmilzt, durften wir die Höhle nicht
betreten. Das Schmelzwasser fühlte sich warm an, da sich ein Vulkan
darunter befindet. Dieser Vulkan ist einer der aktivsten auf Island.
Sigga erzählte uns außerdem, dass wir keine lauten Geräusche verursachen
sollten. Verständlich, dass wir viele Bilder machten, es war ziemlich
beeindruckend.
Zurück an der Hütte sagte man uns, dass wir den Hügel hinaufsteigen
mussten, da der Bus noch immer Motorprobleme haben würde und deshalb
nicht die ganze Gruppe den Hügel hinaufbringen könnte. Zum Glück rettete
uns der Jeep und brachte uns auf den Hügel - gruppenweise oder als
Trittbrettfahrer...
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Die Rückreise nach Húsavík konnte also beginnen. Doch noch immer
machte der Motor des Busses seltsame Geräusche. Nach einer guten Stunde
machten wir eine Mittagspause inmitten einer schwarzen isländischen
Wüste. Dort gab es nichts außer Sand und Wind. Rúnar und Héinn, unsere
Busfahrer, versuchten, den Bus auf Vordermann zu bringen, während wir
aßen.
Auf der Weiterfahrt quittierte der Bus dann endgültig seinen Dienst. Der
Jeep musste uns abschleppen sowie den Anhänger mit dem ganzen Gepäck. Es
dauerte nicht lange, und wir schliefen wieder ein...
Bis
Dirk uns plötzlich weckte, da der Konvoi festsaß und wir schieben
mussten. Noch immer war es sandig und windig - aber auch verdammt
lustig.
Nach einer Stunde kam ein weiterer Jeep, um uns zurückzufahren. Aber
natürlich nahm er nur die Mädchen mit, die Jungs mussten im Bus warten.
Aber schon bald kam er zurück und holte auch die Jungs ab.
Endlich kamen wir alle in Möðruvellir, einer kleinen Stadt, wo gerade
das Möðruvallahátið-Festival stattfinded, an. Hundert Isländer malten
hier die isländische Landschaft, Arndis, Karin und Jennifer versuchten
ebenfalls ihr Glück, doch Dmitriys Werk war das beste.
Unsere Reise endete schließlich um 20 Uhr mit der Ankunft am Guesthouse
Vísir, wo wir alle erst einmal ausgiebig duschten, um anschließend ein
göttliches Abendbrot zu uns nahmen.
Arndis Kolbeins (Island)
Andi Kriisa (Estland)
Yaseen Bismilla (Südafrika)
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