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Sonntag, 17.08.2008
Dieser Morgen begann mit einem Knall! Wir standen zu unserer
gewöhnlichen Zeit um 8 Uhr auf und starteten um 9 Uhr mit der Gruppen-
sowie Einzelarbeit. Die Luft war erfüllt von einer Art Musik der
Gedankenblitze; sie hätte mit einem Messer zerschnitten werden können,
so still war es. Die Zeit flog nur so davon als wir allein oder in
Gruppen für unsere Broschüren arbeiteten. Um 10:30 begann die große
Wanderung, als die einzelnen Teilnehmer ihre gefundenen Ergebnisse
zusammentragen wollten. Plötzlich war schon Mittagszeit!
Die
gestaltete sich schwierig, da improvisiert werden musste, Falk konnte
sich keine Zutaten vom Restaurant oder Markt besorgen, da beide
geschlossen waren, zudem waren seine bestellten Sachen nicht angekommen.
So profitierte er von seinen großartigen Kochtalenten und zauberte etwas
zusammen. Hätte er uns nicht von seinen Problemen erzählt - wir hätten
es gar nicht gemerkt...
Der Nachmittag bestand aus einem intensiven Vortrag
unseres furchtlosen Projektleiters, dem angesehenen Arved Fuchs: Er
erzählte uns von seinen Expeditionen und seinen Erfahrungen und
Beobachtungen, die er bezüglich des Klimawandels gemacht hat. Seine
Erzählungen über die Abenteuer in der Arktis und der Antarktis waren
beeindruckend. Wir erfuhren und entdeckten die Zielsetzung des Camps -
wir müssen mit unseren Bemühungen die Spitzen der Gesellschaft
wachrütteln, um sie für unsere Beweggründe zu begeistern. Wir müssen
unser hier erlangtes Wissen in unseren Heimatstädten verbreiten.
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Als nächstes stand der Vortrag von Jennifer auf unserem Programm.
Keiner von uns war darauf vorbereitet, dass sie ein derart großes Wissen
ihres Erbes der Kultur ihrer Heimat vorbringen würde. Sie sprach voller
Leidenschaft von den großen Sorgen ihres Volkes, von den schlimmen
Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Leben und das ihrer Gemeinde. Eine
wirklich traurige Angelegenheit...
Im Anschluss vertieften wir uns erneut in die Herstellung unserer
Broschüren. Trotz aller Hindernisse waren wir am Ende sogar erfolgreich!
Gerade als wir dachten, wir könnten nicht noch mehr Informationen
aufnehmen, bekamen wir ein Video des letztjährigen ICE-Camps 2007 auf
Spitzbergen zu sehen.
Unsere
Recherchen und Arbeiten wurden letztendlich geschlossen und wir
entschieden uns, im arktischen Meer ein Bad zu nehmen - wir gingen
schwimmen - in Húsavíks kaltem Wasser um 19:30 Uhr Ortszeit. Ein
fesselndes Fußballmatch beendete diesen Tag - wahrlich ein Tag für
Helden!
Sonja Schöpff (Deutschland)
Karin Olivas (Nicaragua)
Vincent Naude (Namibia)
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