ICE-CLIMATE-EDUCATION   2008  ** HÚSAVÍK **
Camp-Tagebuch (10. - 21.08.2008)
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Dienstag, 19.08.2008

Der heutige Tag begann etwas früher als gewöhnlich. Wir frühstückten bereits um 7:30 Uhr und bereiteten unsere Lunchpakate vor, da wir eine Wanderung unternehmen wollten. Bis zum ersten Ziel, dem Dettifoss-Wasserfall, mussten wir lediglich eine Stunde mit dem Bus fahren.
Heute regnete es zum ersten Mal ein bisschen und es wurde noch nasser, als wir zum Wasserfall hinabstiegen, und der Sprühregen sich mit dem natürlichen Regen vereinigte. Wir waren alle total beeindruckt, aber auch ein bisschen verängstigt wegen der Größe des Wasserfalls.
Anschließend ging es zurück in den Bus, wo wir unsere Nationalhymnen sangen und dadurch jeder ausreichend Gelegenheit  hatte, sich zu blamieren - wobei wir verständlicherweise jede Menge Spaß hatten.
Unser nächster Stopp war irgendwo in der Wildnis neben einem unbekannten Fluss. Wir wanderten entlang des Flusses und genossen die schöne Natur. Das Mittag nahmen wir neben einem weiteren faszinierenden Wasserfall ein.
Die Wanderung setzten wir zwischen einem großen und einem kleineren Fluss fort. Nach einer Weile mussten wir den kleineren Fluss überqueren, also zogen wir die Schuhe und die Strümpfe aus und wateten durch den Fluss.

 


Das Wasser war extrem kalt und einige von uns konnten ein kurzes Aufschreien nicht verhindern!
Letztendlich erreichten wir aber wieder den Bus, der nach der Drei-Stunden-Wanderung schon auf uns wartete. Später erforschten wir noch die isländischen "Wälder".
Am Guesthouse bereitete Falk mittlerweile unser Abendessen zu - heute war Barbeque-Time. Wir saßen alle zusammen in der Nähe des Hafens direkt am Gamli Baukur. Wir aßen gegrillten Lachs und Lammfleisch, dazu Kartoffeln und Salat. Nach dem Essen kam noch ein Redakteur einer lokalen Zeitung vorbei, um Fotos von uns für seine Zeitung zu machen. Wir genossen es, alle zusammen am Feuer zusammen zu sitzen, als uns plötzlich auffiel, dass dies unser letzter gemeinsamer Abend war. Auf der einen Seite freuen wir uns natürlich, wieder nach Hause zu kommen, auf der anderen Seite ist es auch traurig, dass die Gruppe sich auflöst. Immerhin wissen wir, dass wir mit vielen neuen Erfahrungen nach Hause fahren und dass wir viele neue Freunde aus der ganzen Welt kennengelernt haben.
Wie schon im Vorjahr auf Spitzbergen wurden anschließend Geschenke aus aller Welt verteilt. Jeder Teilnehmer hatte ein Präsent aus der Heimat dabei, welches nun unter den Jugendlichen verlost wurde, was für eine Menge Spaß und Überraschungen an diesem letzten Abend des Camps sorgte.

Sonja Schöpff (Deutschland)
Karin Olivas (Nicaragua)
Andi Kriisa (Estland)

     
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