|
Dienstag, 19.08.2008
Der heutige Tag begann etwas früher als gewöhnlich. Wir frühstückten
bereits um 7:30 Uhr und bereiteten unsere Lunchpakate vor, da wir eine
Wanderung unternehmen wollten. Bis zum ersten Ziel, dem Dettifoss-Wasserfall,
mussten wir lediglich eine Stunde mit dem Bus fahren.
Heute
regnete es zum ersten Mal ein bisschen und es wurde noch nasser, als wir
zum Wasserfall hinabstiegen, und der Sprühregen sich mit dem natürlichen
Regen vereinigte. Wir waren alle total beeindruckt, aber auch ein
bisschen verängstigt wegen der Größe des Wasserfalls.
Anschließend ging es zurück in den Bus, wo wir unsere Nationalhymnen
sangen und dadurch jeder ausreichend Gelegenheit hatte, sich zu
blamieren - wobei wir verständlicherweise jede Menge Spaß hatten.
Unser nächster Stopp war irgendwo in der Wildnis neben einem unbekannten
Fluss. Wir wanderten entlang des Flusses und genossen die schöne Natur.
Das Mittag nahmen wir neben einem weiteren faszinierenden Wasserfall
ein.
Die
Wanderung setzten wir zwischen einem großen und einem kleineren
Fluss fort. Nach einer Weile mussten wir den kleineren Fluss überqueren,
also zogen wir die Schuhe und die Strümpfe aus und wateten durch den
Fluss.
|
|
Das Wasser war extrem kalt und einige von uns konnten ein kurzes
Aufschreien nicht verhindern!
Letztendlich erreichten wir aber wieder den Bus, der nach der
Drei-Stunden-Wanderung schon auf uns wartete. Später erforschten wir
noch die isländischen "Wälder".
Am Guesthouse bereitete Falk mittlerweile unser Abendessen zu - heute
war Barbeque-Time. Wir saßen alle zusammen in der Nähe des Hafens direkt
am Gamli Baukur. Wir aßen gegrillten Lachs und Lammfleisch, dazu
Kartoffeln und Salat. Nach dem Essen kam noch ein Redakteur einer
lokalen Zeitung vorbei, um Fotos von uns für seine Zeitung zu machen.
Wir genossen es, alle zusammen am Feuer zusammen zu sitzen, als uns
plötzlich auffiel, dass dies unser letzter gemeinsamer Abend war.
Auf
der einen Seite freuen wir uns natürlich, wieder nach Hause zu kommen,
auf der anderen Seite ist es auch traurig, dass die Gruppe sich auflöst.
Immerhin wissen wir, dass wir mit vielen neuen Erfahrungen nach Hause
fahren und dass wir viele neue Freunde aus der ganzen Welt kennengelernt
haben.
Wie schon im Vorjahr auf Spitzbergen wurden anschließend Geschenke aus
aller Welt verteilt. Jeder Teilnehmer hatte ein Präsent aus der Heimat
dabei, welches nun unter den Jugendlichen verlost wurde, was für eine
Menge Spaß und Überraschungen an diesem letzten Abend des Camps sorgte.
Sonja Schöpff (Deutschland)
Karin Olivas (Nicaragua)
Andi Kriisa (Estland)
|