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Mit dem Vortrag "Der Ruf des Nordens"
blickt Arved Fuchs zurück auf die Expeditionen Ost-Grönland 2006 und
Spitzbergen 2007. Auf beiden Touren stand der Klimawandel im
Vordergrund, mit seinem Expeditionsschiff
"Dagmar Aaen" erkundete Fuchs zunächst die sehr selten besuchte Ostküste
Grönlands.
Rund elf Wochen bereiste das Team um den Bad Bramstedter den größten
Nationalpark der Welt (700.000 km2), um vor Ort Vergleiche
hinsichtlich des Global Warming anzustellen, da Fuchs bereits 1997/98
eine ausgedehnte Tour an die Ostküste der Insel unternahm. Während der "Arctic
Passages"-Tour ließ Fuchs seiner Zeit den Haikutter im Scoresbysund
einfrieren, um anschließend eine rund 800 Kilometer lange Ski-Expedition
zu unternehmen.
Im Jahr 2006 suchte Fuchs das Gespräch mit den
Einheimischen
vor Ort, neben der Möglichkeit der wissenschaftlichen Untersuchung
wählte er den Weg der Wahrnehmung, um das Phänomen des Klimawandels zu
dokumentieren.
Die gleiche Thematik beschäftigte die Mannschaft auch ein Jahr später
bei der Umrundung des Archipels Svalbard im Nordatlantik. Während der
Umrundung segelte die "Dagmar Aaen" nördlich des 82. Breitengrades, die
kürzeste Entfernung zum Nordpol betrug gerade einmal 502 Seemeilen -
derart weit nördlich war es bisher nicht möglich, mit einem Segelschiff
zu fahren. Doch bedingt durch den Klimawandel hat sich das Packeis
in der Arktis derart weit zurückgezogen, dass eine Umrundung Svalbards
problemlos durchgeführt werden konnte.
Im Vorfeld der Umrundung fand in Longyearbyen ein internationales
Jugendcamp unter dem Titel "Ice-Climate-Education" statt, zudem war ein
Wissenschaftler an Bord, der Eisbohrkerne zog, um diese später im
Max-Planck-Institut zu analysieren. Auf dem weiteren Weg rund um
Spitzbergen segelte das Team auf den Spuren der historischen Schröder-Stranz-Expedition.
In einer packenden Schilderung beider Expedition lässt Arved Fuchs
den Zuschauer eintauchen in die eiskalte Natur der Arktis
- und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen einer der schönsten
Landschaften der Erde.
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