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Die Inuit bezeichnen die
Ellesmere Island, die zehntgrößte Insel der Welt, als Quttinirpaq
- das dach der Welt - ein zerklüftetes, von Gletschern und Bergkämmen
gegliedertes Land, das von tiefen Fjorden gesäumt ist. Von der Nordküste
der Ellesmere Island
starteten
einst Robert Paery und sein Kontrahent Dr. Frederick Cook ihre
historischen Nordpolexpeditionen. Wie schon Peary im März 1909 hatte auch
Arved Fuchs 80 Jahre später seinen rund 1000 Kilometer langen Marsch über das
zugefrorene Meer zum Nordpol von Cape Columbia aus unternommen.
Schon bei der damaligen Begegnung mit der Insel im Norden Kanadas war der
Bad Bramstedter fasziniert von der Einzigartigkeit der Region und bereits
zu dieser Zeit setzte sich der Wunsch fest, die Insel irgendwann zum
Mittelpunkt einer Expedition zu machen. In diesem Frühjahr soll die voller
Geheimnisse steckende Insel das Ziel der neuen Expedition werden. Der
Expeditionsleiter will dabei mit seinen Begleitern auf
Skiern
und mit Hundeschlitten diese abgelegene Insel erkunden. Die Ziele der
strapaziösen Tour beinhalten dabei Eisdickenmessungen sowie Beobachtungen
bei der Bildung so genannter Eisblumen. Weiterhin umfasst die Expedition
historische Aspekte und vor allem die erneute interaktive Zusammenarbeit
mit beteiligten Schulen während der Reise. Der besondere Anreiz dieser
Expedition liegt sozusagen in der Ursprünglichkeit des Reisens. Das Team
wird sich ohne ausgefallene technische Hilfsmittel auf den Weg durch die
Gletscherwelt der Insel begeben und dabei in Einheit mit der Natur leben,
einzige Fortbewegungsmittel sind die Skier und Schlitten.
Grundvoraussetzung ist dabei die körperliche Fitness, um eine derartige
tour bewältigen zu können muss das Team untereinander harmonieren und eine
Einheit bilden. Arved Fuchs und seine Mannschaft werden sich wie die Inuit
mit der natur auseinandersetzen, sich der Arktis stellen und bei
Temperaturen von unter -30 °C einen Weg durch die Wildnis Ellesmere
Islands suchen.

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