Ostgrönland

Ostgrönland

Bereits 1997/98 verbrachte der Haikutter "Dagmar Aaen" einen Winter an der Ostküste Grönlands. In diesem Jahr will Arved Fuchs gemeinsam mit seiner Crew erneut die unwirtliche Region entlang der größten Insel der Welt bereisen und dabei an die historische "Danmark-Expedition" aus dem Jahr 1906 anknüpfen.
 

Das Gebiet der Ostküste Grönlands zählt zu den am seltensten besuchten Regionen des gesamten arktischen Raumes. Nur mit Erfüllung der strengen Auflagen des dänischen Polarcenters darf man die Küste bereisen, die mit insgesamt über 700.000 km2 zum größten Nationalpark der Welt erklärt worden ist.

Es sollen Vergleiche zwischen Spitzbergen und der Ostküste Grönlands angestellt werden

Hintergrund der Reise sind die Klimaveränderungen und der damit verbundene Rückzug des Polareises im arktischen Raum. Arved Fuchs will dokumentieren, was sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, wie weit die Gletscher bereits geschrumpft sind und vor allem gilt es, mögliche Parallelen zum "Hot Spot" der Klimaerwärmung, der Insel Spitzbergen, zu ziehen.

Auf der stark vergletscherten Insel lagen die Monatsmitteltemperaturen seit dem vergangenen Dezember bis zu 12,6 °C über den Normalwerten, nirgendwo wurden ähnlich große Abweichungen gemessen. Während der Expedition sollen Vergleiche zwischen Spitzbergen und der kaum besuchten Ostküste Grönlands angestellt werden.

Von Flensburg aus segelt die "Dagmar Aaen" über Island an die Ostküste der Insel, um hier historische Punkte anzusteuern. Fuchs plant, nach dem Wrack der "Sachsen" zu tauchen und dieses erstmalig zu filmen. Weiterhin soll die kleine Insel Bass Rock eines der zahlreichen Ziele während der Expedition werden, über die selbstverständlich wieder ein Logbuch geführt werden soll.

Sponsoren & Partner

Veröffentlichung:

Donnerstag, 1. Juni 2006