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Donnerstag, 10.06.2010
Der
heutige Tag begann wie üblich mit dem Frühstück. Nachdem der Großteil
von uns erst einmal eine Dusche nahm, trafen wir uns im "Wohnzimmer", um
unsere Referate über die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere
Heimatländer vorzustellen. Es war interessant, dass viele Länder
ähnliche Probleme haben wie Dürre oder Überflutungen, dass es aber
einige Länder gibt, die wegen finanzieller Möglichkeiten besser mit
diesen widrigen Auswirkungen zurecht kommen als andere.
Nach dem Essen gönnten wir uns einen kurzen Mittagsschlaf und brachen
anschließend trotz des regnerischen Wetters zu einer Wanderung auf. Das
Wetter hielt übrigens den Besitzer des Gästehauses und seinen Sohn nicht
davon ab, die Bauarbeiten am Sanitärtrakt des Hauses fortzusetzen. Wir
starteten mit dem Ziel, den See im schönen
Svarfaðardal-Tal zu erreichen, aber die Wanderung endete in einem
sumpfigen Teil des Tales wegen des starken Regens.
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Beim
Versuch, einen Fluss auf dem Rückweg zu überqueren, entschieden sich
einige von uns, mit den Füßen im eiskalten Wasser zu landen. Zurück am
Guesthouse erwartete uns eine angenehme Überraschung: Rebeccas Koffer
war endlich angekommen!
Nachdem alle von uns endlich wieder trocken waren, wurden wir in zwei
Gruppen unterteilt, um über kontroverse Themen wie Nuklearenergie und
Biokraftstoff zu diskutieren - schließlich gab es noch eine
Diskussionsrunde, wo das Pro und Contra des Klimawandels erörtert wurde.
Dabei wurde uns schnell klar, dass es ganz einfach ist, die Meinungen
anderer Leute zu beeinflussen und sogar zu ändern. Die Runden waren sehr
intensiv, daher entschlossen wir uns, eine Pause einzulegen, um uns die
Zeit mit logischen Puzzles zu vertreiben.
Nach den Puzzles bereiteten wir das Abendessen vor, es sollte Pizza
geben - und die Herstellung zeigte, dass es viel Spaß macht, gemeinsam
ein Essen zuzubereiten.
Heute abend werden wir gemeinsam den Film "HOME" sehen, der von unserem
Planeten handelt.
Philipp Uhrich (Namibia), Gernot Ehgartner
(Österreich)
& Rene Ounapuu (Estland)
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