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Donnerstag, 17.06.2010
Der letzte Tag in Húsavík stand ganz im Zeichen des
Simulationsspiels "CleanAir". Nachdem sich die teilnehmenden Nationen am
Vortag bei dem Test-Voting nicht auf eine einheitliche Resolution
einigen konnten, setzten sich die Studenten am Nachmittag noch einmal
zusammen und fanden tatsächlich eine Einigung.
Jeder
Teilnehmer unterschrieb die Resolution mit seinem "Namen".
Daher ging die Abstimmung am heutigen Vormittag auch erstaunlich schnell
über die Bühne, alle geänderten fünf Paragraphen wurden einstimmig
angenommen und daher ebenso die Resolution. Ulrich zeigte sich insgesamt
zufrieden mit dem Verlauf des erstmalig durchgeführten Planspiels - nach
anfänglichen Verständnisschwierigkeiten wurde das Spiel von den Schülern
sehr gut angenommen und durchgeführt.
Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen im Vísir wurden die Koffer
gepackt, der Bus holte uns um 14:00 Uhr am Guesthouse ab, um die lange
Strecke nach Keflavik in Angriff zu nehmen. Aufgrund der relativ kurzen
letzten Nacht war der Großteil der Gruppe schnell ins Reich der Träume
verschwunden...
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Der
Busfahrer bemühte sich während der langen Fahrt, eine geeignete Pizzeria
in Reykjavik zu finden, die auch nach neun Uhr noch geöffnet hatte. In
irgendeinem Vorort der Inselhauptstadt steuerten wir schließlich einen
kleinen Laden an, um noch einmal gemeinsam zu essen. Anschließend ließen
wir Kristin in Hafnarfjördur raus, da sie noch einige Tage auf Island
verbringen wollte.
Um elf Uhr kamen wir schließlich in Keflavik an, der Nachtflug brachte
uns alle nach Kopenhagen, wo sich die Gruppe dann trennen musste.
Philipp war der erste, der sich verabschieden musste, er flog schon um
sieben Uhr weiter nach Frankfurt und schließlich nach Windhoek.
Irgendwie gingen auf dem Airport noch Tereza und Rene kurzzeitig
verloren - nach kurzer Hektik (es wurde also nie langweilig) tauchten
aber beide wieder auf - es gab kleine Komplikationen am Check-In - und
konnten sich doch noch von allen ICE-Teilnehmern verabschieden.
Eine tolle Zeit auf Island ist vorbei - das Camp war erneut ein
voller Erfolg. Die Teilnehmer nehmen viele Eindrücke und Infos mit nach
Hause und hoffen, sich irgendwann alle einmal wiederzusehen...
Arne Steenbock
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