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Alle sind eigentlich »ganz normale« Menschen. Sie kommen aus den
unterschiedlichsten Berufen, manche sind etwas älter, manche jünger, sie
haben die unterschiedlichsten Interessen und Motive. Doch eines haben sie
alle gemeinsam: Sie sind grundsätzlich Individualisten, die ihr Leben nicht
von außen bestimmen lassen, sondern Wagnisse eingehen, um ihr eigenes
Leben intensiver und wirklich zu leben!
Bei der Zusammenstellung des Teams ist es wichtig, dass eine Orientierung
nach innen vollzogen wird. Hier fällt die Entscheidung über Erfolg und
Misserfolg eines Unternehmens wie der Expedition Nordostpassage. Das
gemeinsame Festhalten am Ziel, trotz Unwägbarkeiten, das bestmögliche
Einbinden der Kompetenzen, Bedürfnisse und Fähigkeiten eines jeden
Einzelnen in die Gesamtzielsetzung macht am Ende den Erfolg aus. Auch der
bewusste Umgang mit Konflikten, die bei monatelangem Beisammensein ohne
jegliche Privatsphäre selbstverständlich auftreten, sind Erfolgsfaktoren,
die eine Interessengemeinschaft erst zum Team werden lassen.
Dies und eine immer wieder neue Mischung von Charakteren stellt hohe
Anforderungen an den Expeditionsleiter Arved Fuchs – und an eine
umfassende, zielgerichtete Vorbereitung. Gerade für die aktuelle
Expedition werden Zusatzqualifikationen benötigt: Neben erfahrenen
Seeleuten sind Taucher, Piloten für das Ultralight-Flugzeug, Kameraleute
und Fotografen mit an Bord. Um den Zauber der arktischen Welt zu
vermitteln wird diesmal sogar ein »seetüchtiger« Kunstmaler dabei sein:
der Hamburger Rainer Ullrich.
Neben dem Expeditionsteam gibt es noch das ‚Officeteam’, bei dem während
der Vorbereitung und im Verlauf der Expedition, alle Fäden zusammenlaufen.
Dieses Team, das monatelang engagiert und mehr oder weniger im Verborgenen
arbeitet, ist am Erfolg einer Expedition in gleichem Maße beteiligt wie
die Akteure unterwegs. Ohne die Unterstützung zahlreicher Helfer wäre eine
solch komplexe Expedition weder durchsetzbar noch finanzierbar.
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