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      Dagmar Aaen - Überwinterung Blog
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          Geburtstag in Upernavik
 
               

21.10.
Vergangenen Mittwoch hat Rémy seinen 27. Geburtstag gefeiert. Es ist natürlich ein ganz spezieller Ehrentag gewesen - wer kann schon von sich behaupten, seinen Geburtstag in Grönland zu verbringen? Wir hatten zu einem Koffimik an Bord der "Dagmar Aaen" eingeladen (Foto), immerhin sind drei uns bekannte Personen aus Upernavik der Einladung gefolgt. Wir haben uns gut unterhalten und ein weiteres Treffen vereinbart. Ein Koffimik (spezielle grönländische Art zu feiern) ist wohl die beste Möglichkeit, Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung zu knüpfen.

22.10.
Am 22. Oktober hat Martin unsere Nachbarn beobachtet - unweit des Liegeplatzes haben Polarfüchse ihren Bau, wir können sie täglich von Bord aus sehen. Die Füchse sind ziemlich zutraulich, wir können fast immer bis auf zehn Meter an sie herankommen. Obwohl die Nacht sternenklar war, warten wir noch immer vergeblich auf Polarlichter.

23.10.
Den Folgetag haben wir mit einem Ausflug mit dem Dingi verbracht. Das Wetter war hervorragend, windstill aber ziemlich kalt. Wir haben die kleine Ortschaft Aappilattoq besucht, die Leute kannten uns selbstverständlich noch, unser letzter Besuch mit der "Dagmar Aaen" liegt gerade fünf Wochen zurück. Der Neubau der Schule ist vorangeschritten, das komplette "Holzgerüst" steht fertig auf dem Betonfundament. Im Frühjahr soll die Schule fertiggestellt sein.
Wir besuchen das alte Schulgebäude, trinken Kaffee und unterhalten uns mit den Lehrern. Natürlich sprechen wir eine Einladung aus, damit uns die Lehrer mit den Schülern auf der "Dagmar Aaen" besuchen kommen. Die Kids freuen sich, uns zu sehen und versuchen zu kommunizieren - sie verstehen ein bisschen Englisch, aber mit Händen und Füßen funktioniert die Verständigung doch besser...
Am Nachmittag sind wir zurück - die 30minütige Überfahrt mit dem Dingi war allerdings verdammt kalt.
Den Rest des Tages verbringen wir damit, die Türen des Niedergangs zu richten - sie mussten dringend geölt werden. Außerdem haben Martin und Rémy beide Öfen gründlich gereinigt - prompt funktionieren beide wieder wunderbar.


         
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