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24.10.
Noch immer ist das Wetter einfach traumhaft schön, aber wir
merken schon deutlich, dass die Tage kürzer werden. Die
Sonne schafft es kaum noch über den Horizont. An unserem
Ankerplatz hat sie sich mit den letzten Strahlen
verabschiedet. Im nächsten Jahr wird sie uns dann wieder
erfreuen. Das Tageslicht reicht jetzt von 9 bis ungefähr 17
Uhr.
Am Nachmittag des 24. Oktobers machen Kai und Martin eine
lange Wanderung über die Insel - rund drei Stunden sind wir
unterwegs, besteigen diverse Gipfel und genießen eine 270°
Umsicht. Es ist herrlich, wir genießen die Weite und die
Farben sowie den leichten Wind im Gesicht. (Foto)
25.10.
Der Wind hat zugenommen - mit ca. 15 Knoten bläst er aus
allen Richtungen, dazu gesellt sich Schneefall. Wir
verbringen daher einen ruhigen Tag im Mitschiff. Die Zeit
vertreiben wir uns damit, indem wir Brot backen, schnitzen,
"schwätzen", Kaffee trinken und abends einen Film schauen.
Es war ein gemütlicher Tag - ohne spektakuläre Ereignisse.
26.10.
Heute müssen wir mal wieder die Einkäufe erledigen. Kai und
Martin besorgen Frischwasser, Sprit für das Dingi und einige
Lebensmittel. Kai trifft sich anschließend mit einem
Einheimischen und mietet ein Boot für die kommenden zwei bis
drei Monate. Das ist deshalb wichtig, weil unser Gummi-Dingi
nicht wirklich eistauglich ist.
Wir treffen uns auch mit dem deutschen Arzt, in dessen Haus
wir den Internet-Anschluss nutzen dürfen - nebenher
versuchen wir, seinen Fernseher samt DVD-Player zu
reparieren. Die eine Hand wäscht die andere...
In drei Tagen sollen Dirk Notz und ein weiterer
Wissenschaftler kommen - wir versuchen für deren Ankunft
hier in Upernavik noch ein bisschen etwas zu organisieren.
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