08. Mai 2012: Aufstieg zum Humboldt-Gletscher gelungen

Anstieg

Ein weiterer schwerer Anstieg ist geschafft. Nach der Überquerung des Kane Basins und Tagesetappen von 20 bis 25 Kilometern haben wir am Wochenende das Nordende des Humboldt-Gletschers erreicht. Dieser Gletscher hat wirklich unglaubliche Ausmaße.

Mit einer Mündungsbreite von knapp 100 Kilometern ist er der breiteste Gletscher der gesamten Nordhalbkugel.

Am Samstag haben wir zuvor wie geplant einen Ruhetag eingelegt, um vor allem unsere Hunde wieder zu Kräften kommen zu lassen. Das Reisen auf dem scharfkantigen Schnee war doch beschwerlicher als im Vorfeld angenommen. Doch die Pause hat den Tieren gut getan, frisch und ausgeruht ging es am Wochenende schließlich zum Anstieg des Humboldt-Gletschers.

Schneetreiben

Die Etappe hoch auf den Gletscher war auf jeden Fall nicht so schwierig wie das Erklimmen des Meehan-Gletschers zu Beginn unserer Expedition. Die Hunde sind jetzt zudem kräftiger und als Team zusammengewachsen. Daher war es diesmal etwas leichter, den Anstieg zu bewältigen. Wir befinden uns aktuell auf 250 Metern Höhe, das Wetter am Montag war nach zahlreichen wunderschönen Tagen erstmals weniger freundlich. Dichtes Schneetreiben und Südwind zwangen uns, die Weiterfahrt zum Inlandeis zu verschieben. Die Vorhersage für die nächsten Tage verspricht jedoch eine Wetterbesserung - notfalls fahren wir in der Nacht, dunkel wird es hier ja nicht...
Beim Aufstieg mussten wir allerdings durch dichtes Presseis fahren, trotzdem ging es zügig voran. Wir werden jetzt mit Kurs 120° zum nächsten Depot fahren, welches von Ken Borek für uns eingerichtet wurde. Wir hoffen, dieses Depot, welches in rund 50 Kilometern Entfernung liegt,  in 2-3 Tagen erreichen zu können...

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Veröffentlichung:

Montag, 28. Januar 2013