10.08.2008: Ankunft

Anreise

Nachdem Arved Fuchs und Falk Mahnke bereits am Freitag die Reise nach Island angetreten hatten, traf sich ein Großteil der Gruppe am Frankfurter Airport, um von dort nach Island zu reisen. Vincent Naude aus Namibia kam als erster aller Teilnehmer in der Mainmetropole an, er reiste direkt von der Junior National Young Leaders Conference (CYLC) aus Washington an. Ebenfalls am Samstag erreichten Gustavo Páez aus Kolumbien und Karin Olivas (Foto unten) aus Nicaragua müde aber glücklich den Airport.

Empfangen wurden sie vom Projektleiter Arne Steenbock und Ulrich Jordan, dem betreuenden Lehrer des diesjährigen Camps. Die beiden waren am frühen Sonntag schon wieder um 5 Uhr am Airport, um Yaseen Bismilla aus Südafrika in Empfang zu nehmen. Laut Ankunftsplan sollten schließlich Wolfgang Url (Österreich), Chrysovalantis Anastasiou (Zypern), Dmitriy Averjanow (Russland), Andi Kriisa (Estland) und Natan Gordon (Israel) nach und nach eintreffen. Die I.C.E.-Gruppe wuchs immer weiter, zu guter Letzt trafen die deutschen Teilnehmer aus Landsberg, Dresden und Hamburg ein.

Reisebericht

Komplettiert wurde die Gruppe von Dirk Notz, dem betreuenden Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut und von Kristin Richter aus Seattle, die die Gruppe schon 2007 auf Spitzbergen begleitete. Ebenfalls wieder dabei ist Siren Rühs als Vertreterin des Camps 2007 sowie Roland Westphal als Begleiter der Medien. Neu im Team ist Tillmann Schulze, der als Fotograf das Camp begleiten wird. Am frühen Sonntag kam schließlich auch Jennifer Ullulaq aus Gjoa Haven (Kanada) direkt auf Island an, unser ehemaliges Crewmitglied Sigga Sverrisdóttir fuhr zusammen mit der isländischen Teilnehmerin Arndis Kolbeins und Jennifer von Reykjavik aus nach Húsavík, wo sie am späten Nachmittag eintrafen.

Gerade in Húsavík angekommen, gab es schon den ersten Reisebericht:
Es ist kurz vor Mitternacht. Wir sind angekommen. Hinter uns ein langer Tag. Wobei "lang" dehnbar ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Übersee waren schon in Frankfurt z. T. fast 30 Stunden unterwegs. Jetzt sind noch mal rund 12 Stunden dazu gekommen.
Aber es gibt keinen Grund zu klagen: Den Treffpunkt in Frankfurt fanden alle, bei den Sicherheitschecks gab es keine Probleme und der Pilot schaffte eine wunderbar sanfte Landung in einem fast wolkenlosen Keflavik. Der Busfharer hatte zudem unglaubliche Nachrichten: Seit drei Wochen kein Regen in Húsavík. Wir nehmen das einfach mal als gutes Omen.

Spannung, Neugierde und Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Tagen erwartet

Ohne Verluste an gepäck ging es auf die Ringstraße, die "Nr. 1". Das bunte Sprachengemisch aus Deutsch, Englisch und ab und zu Spanisch wurde mich wachsender Kilometerzahl zunehmend leiser. Gerade hatte die Dämmerung das letzte bisschen Tageslicht geschluckt, als wir im Guesthouse "Visir", unserer Basis für die nächsten elf Tage, ankamen. Ein gedeckter Tisch stand bereit, es hieß "help yourself" und wer nicht zu müde war, genoss die Stärkung.

Jetzt sind wir also hier. Bald wollen die Augen nicht mehr offen bleiben und so gilt nur noch eines: Spannung, Neugierde und Vorfreude auf das, was uns in den nächsten Tagen erwartet.

Sponsoren, Förderer & Partner

Seit dem 17.2.2018 ist die gemeinnützige in.media.vitae foundation der Projektträger des I.C.E. Camp. Weitere Informationen, auch zu weiteren Förderern des Projekts, finden Sie auf www.imv-foundation.org.

Veröffentlichung:

Sonntag, 10. August 2008