12.08.2008: Húsavíkurfjall

Wanderung

Dieser Morgen begann mit einem einigermaßen frühen Aufstehen um 8 Uhr, da ein leckeres Frühstück auf uns wartete, um uns auf einen unglaublich anstrengenden Tag vorzubereiten. Der erste Durchgang des Abspülens verlief absolut perfekt, nur für die Berichterstattung...

Als wir uns auf den Weg zum Konferenzraum des Wal-Museums machten, war keiner von uns darauf vorbereitet, welche Unmengen von Fachwissen auf uns zukommen sollten. Dirk erzählte uns erst einmal, was er am Max-Planck-Institut macht und teilte uns seine Sichtweise bezüglich des Klimawandels mit. Er erzählte uns viele Details, die wir kannten und noch viel mehr...
Sein detailliertes Fachwissen in diesem Gebiet und seine persönlich damit verbundene Einstellung machen ihn zu einem der am meisten respektierten Kenner der Materie. Er betrachtet den Klimawandel von allen Blickwinkeln - umweltbedingt, sozial, politisch, wissenschaftlich, persönlich und viele andere Einflüsse werden betrachtet. Wir waren wahrlich fasziniert und lernten viel von seiner Fülle von Fachwissen - so wie auch alle Assistenten der Expedition. Dirk weist zudem viel Erfahrung auf. Nach diesem intensiven und interessanten Vortrag wurden wir von einem fabelhaften Mittagessen begrüßt, welches Falk für uns zubereitet hatte.

Húsavíkurfjall

Dieses himmlische Essen gab uns Kraft für die anstehende Wanderung auf den Hausberg der Stadt Húsavík. Das Abwaschen des Geschirrs war wieder einmal von höchstem Interesse...
Die Wanderung begannen wir mit großer Vorfreude, als wir in die Umgebung von Húsavík zogen. Während des Trips wurden Pausen eingestreut, um die Beeren am Wegesrand zu genießen, schließlich erreichten wir den Gipfel des gewaltigen Hügels mit erstaunlicher Leichtigkeit.
Der Húsavíkurfjall bot uns oben angekommen eine wundervolle Aussicht auf die Landschaft und großartige Fotoszenarien - ein fantastisches Panorama mit einem See in der Nähe, schneebedeckten Gipfeln in der Ferne und einer atemberaubenden Bucht wurde bestaunt.

Plötzlich brach in der Nähe des Sees eine braune Rauchsäule aus dem Boden hervor, wir entschieden, dass wir einen Geysir erblickt hatten - es war wunderschön! Die Rückkehr wurde zügig vorgenommen und war begleitet von vielen Lachern, weil Yaseen den Anschein machte, als sei seine Seele zerbrochen - dabei hatten seine Schuhe nur die Sohle verloren.

Unser Abendessen war wie gewohnt begeisternd und viele fielen müde ins Bett, nachdem unzählige Runden an Kartenspielen endeten.
Ein wahrlich paradiesischer tag im herrlichen sonnigen Island! Danke ans Global Warming?

Vincent (Namibia) & Dmitriy (Russland)

       
 

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Veröffentlichung:

Sonntag, 10. August 2008