05.07.2019: Nyborg

Nyborg

An diesem Morgen erschien fast jeder pünktlich zum Frühstück - außer Ryan, der seinen Schlaf genoss, da er bis weit nach Mitternacht UNO gespielt hatte. Anschließend begannen wir mit dem Planspiel, bei dem jeder die ihm zugedachte Rolle präsentierte. Keyu machte dabei einen tollen Job, in dem sie das Spiel leitete. Kaur brachte uns mit seinem russischen Akzent immer wieder zum Lachen, er schlüpfte perfekt in seine Rolle, dadurch wurde die Stimmung herrlich locker.

Danach gingen wir ins Sofartsmuseum von Marstal, in dem zahlreiche Buddelschiffe und Malereien von Schiffen zu sehen waren. Beeindruckend war ein spezieller Raum, der in Blautönen gehalten war, um die Unterwasserwelt zu simulieren. Während man durch den Raum ging, waren Walgeräusche zu hören. Da wir immer noch unsere Eisdiuskussion fortsetzten, schlug Elise vor, für alle Eis zu kaufen. Einige von uns probierten Softeis - eine dänische Spezialität.

Wir verließen Marstal um die Mittagszeit und fuhren nach Nyborg, wo wir spät ankamen. Da das Wetter gut war, aßen wir Mittag an Deck. Zum Glück wurde niemand seekrank und wir genossen die Fahrt und ließen das wunderschöne Fyn mit seinen buten Häusern vorbeigleiten. Diane überraschte uns dabei mit einem Mandelkuchen, der himmlisch schmeckte. Am Nachmittag hielten wir unsere Vorträge, wie sich der Klimawandel auf unsere Heimat auswirkt. Dabei sprachen wir über Deutschland, Italien, Estland, die Türkei, Bulgarien und China. Während wir uns unterhielten, bekamen wir Gesellschaft von einer Hummel und einer Motte, später kam noch ein Marienkäfer dazu, den wir gar nicht mehr loswurden.

In unserer Gruppe aus 17 Personen gibt es nur drei, die kein Deutsch sprechen und machmal fühlen sie sich etwas ausgegrenzt, daher unterrichten sie uns in der estonischen Sprache :)  Es ist nicht ihre Absicht, aber wenn sie immer schneller sprechen, wechseln sie fließend die Sprache und das klingt dann wirklich merkwürdig...

Nach dem Abendessen nutzten wir WhatsApp für eine Telefonkonferenz mit Arved Fuchs, der sich gerade mit seinem Schiff auf Island aufhält. Wir fragten ihn viele Sachen, ob er jemals Angst haben würde und wie er mit Leuten umgeht, die den Klimawandel leugnen und ganz viel andere Sachen. Der witzigste Moment war, als Ryan sich vorstellte und sagte, dass er aus Russland kommen würde und jeder lachen musste. Er kommt nunmal aus Estland - aber das Planspiel hat ihn schon jetzt verändert!

Viola (Italien) & Sarah (Italien)

       

 

Sponsoren, Förderer & Partner

Seit dem 17.2.2018 ist die gemeinnützige in.media.vitae foundation der Projektträger des I.C.E. Camp. Weitere Informationen, auch zu weiteren Förderern des Projekts, finden Sie auf www.imv-foundation.org.

Veröffentlichung:

Sonntag, 9. Juni 2019