07.07.2003: Kiska

Kiska

Die Insel Kiska hat uns fast noch mehr beeindruckt als Attu. Kiska ist unbewohnt und war im Zweiten Weltkrieg ebenfalls von den Japanern besetzt. Auf der ganzen Insel - selbst nach 60 Jahren - sind die Hinterlassenschaften des Krieges zu sehen. Neben alten Kanonen haben wir weiterhin Schiffswracks, rostende Granaten und alte Unterstände gesehen.

Abgesehen von den stummen Zeugen des Krieges ist die Insel ein Naturparadies. Begünstigt durch das gute Wetter konnten wir weite Teile der Insel erkunden. Während unseres Aufenthaltes auf der Insel haben wir ein volles Programm absolviert. Scott hat den Kiskavulkan im Alleingang bestiegen. Dieser 1220 Meter hohe Stratovulkan ist einer der aktivsten Vulkane der Inselgruppe der Aleuten.

Ziel Tanaga

Drei Seiten des Vulkans, einschließlich der abgebildeten nördlichen Seite, sind von Steilküsten bis zu 450 Meter Höhe begrenzt. Ein elliptischer Krater krönt den Vulkan, welcher die nördliche Spitze der lang gezogenen Insel bildet. Torsten und ich haben währenddessen die Unterwasserwelt vor der Insel erkundet.

Jeden Tag sind wir an Land gegangen und in alle Himmelsrichtungen losgezogen, um möglichst viel von der Insel zu erfassen. Kiska gehört zum Alaska Maritime National Wildlife Refuge und ist daher ein Naturschutzgebiet für bedrohte Tierarten wie den Seeotter und die Steller-Seelöwen. Kiska war für uns ein echtes Highlight der bisherigen Expedition. Zurzeit sind wir wieder unterwegs, unser nächstes Ziel wird die Insel Tanaga sein.

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Veröffentlichung:

Mittwoch, 10. September 2014