Es gibt immer was zu tun

Die Zeiten sind derzeit für uns alle schwierig - es fühlt sich auch total ungewohnt an, seine Tages- und Arbeitsabläufe so einzuschränken, wie wir es gerade in allen Bereichen erleben. Aber ich stehe hinter den Maßnahmen, und ich muss sagen, dass ich mit dem Krisenmanagement bei uns sehr zufrieden bin. Keine Profilneurosen, die gepflegt werden, keine lauten Töne, Solidarität in vielen Bereichen. Öffentliche Anerkennung für all jene, die nicht im Homeoffice arbeiten können, sondern für uns in vorderster Reihe stehen und selbst einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Meinen großen Respekt haben all die Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal, die Briefträgerinnen und Briefträger, die Mitarbeiter*innen in den Supermärkten - kurzum alle die ihre Aufgaben auch in dieser kritischen Zeit ohne zu klagen wahrnehmen. Chapeau!

Wir machen das Beste aus der Situation. Unser Freund Adi hat ein Halbmodell der "Dagmar Aaen" angefertigt. Diese Halbmodelle waren in früheren Jahren die Arbeitsgrundlage, nach denen Schiffe gebaut wurden. Der Auftraggeber und die Werft diskutierten den Linienriss, modifizierten ihn so lang, bis alle zufrieden waren. Danach wurde dann der Spantenriss entwickelt und das Schiff gebaut. Im CAD-Zeitalter überflüssig, damals aber ein 3D-Modell, an dem sich Proportionen und Seeverhalten ablesen ließen. Und schön sind sie! Außerdem drechselt Matze am laufenden Band neue Belegnägel. 25 Stück sind es bereits. Es gibt immer was zu tun.
Bleibt gesund!