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Expeditions-Logbuch

05.01.2016: Neujahr


Neujahr


Die Feiertage sind vorbei und wir bereiten uns auf die nächsten Aufgaben vor. Zunächst haben wir die Tage in Puerto Williams dazu genutzt, das Schiff gründlich zu überholen. Immerhin liegen rund 9500 Seemeeilen hinter der Dagmar Aaen und  Zeit für Wartungsarbeiten gab es nur wenig.  Das anhaltend gute Wetter hat es uns ermöglicht, auch Malerarbeiten durchzuführen, während ich selbst in den Maschienraum abgetaucht bin, um die Technik zu überprüfen und zu warten. Neben der Arbeit blieb aber auch Zeit die Insel Navarino zu erkunden. Mit am beeindrucklensten finde ich die schiefen Bäume (Foto), die überall wachsen und Zeugnis darüber abgeben, wer hier die maßgebliche gestalterische Kraft ist. Der Wind – oder besser gesagt der Sturm.



Neben der alten Micalvi liegen wir aber wie in Abrahams Schoß (Foto). Um uns herum liegen nette Nachbarn, allen voran Greg und Keri, die wir schon seit den neunziger Jahren mit ihrer Yacht Northhanger kennen. Inzwischen haben sie ein weiteres Boot, die Saoirse, mit der sie Projekte in Kooperation mit Wissenschaftlern durchführen.



Gabi, Matthias und Nick haben uns verlassen und befinden sich auf dem Heimweg, dafür sind Peter Sandmeyer, Harald Schmitt und Volker Wenzel wieder an Bord gekommen. Morgen wollen wir die Leinen los werfen und erneut zum Kap Hoorn aufbrechen. Die Wetterprognose ist allerdings alles andere als günstig: Windstärke 8, in Böen 9-10 Beaufort, dazu Seegangshöhen von 4 m. An ein Anlanden ist unter diesen Gegebenheiten  nicht zu denken. Bis Freitag soll es weiterhin so wehen – eben Kap Hoorn Wetter - danach wird es hoffentlich besser.
Arved Fuchs


 


Expeditions-Logbuch

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