Expeditions-Logbuch
24.05.2016: Rio de Janeiro

Rio de Janeiro
Unter Heimir als Kapitän ging es nach einer unerwartet aufwendigen Ausklarierung in Piriápolis weiter gen Norden nach Brasilien. Mit zunehmenden Temperaturen füllt sich das Deck tagsüber so langsam mit Leben und Musik.
Neben einem riesigen Delfinschwarm konnten wir sogar einen Hai beobachten, der sich aber nicht sonderlich für uns zu interessieren schien. Eigentlich wollten wir in São Sebastião einklarieren, um dann die wohl schönste Bucht Brasiliens mit über 360 Inseln nördlich davon zu erkunden, doch das hat dank der nicht auf Privatboote ausgelegten Behörden leider nicht funktioniert.

So ging es dann mit einem Tag unter Segeln direkt nach Rio, wo wir mit dem Sonnenaufgang und Frühstück in der Hand an Ipanema und Copacabana sowie der Christus Statue und dem Zuckerhut vorbeiziehend einliefen. Rio de Janeiro ist eine unfassbar große Stadt - eingebettet in eine traumhafte Kulisse. Leider lässt die Seewasserqualität hier zu wünschen übrig, was nicht nur an dem ersichtlichen Müll an der Wasseroberfläche festzumachen ist. Hier in der Marina de Glória spricht auch der Gestank Bände.

Zuckerhut, Christus Statute, Santa Teresa, Lapa, Centro, Copacabana - es gibt einiges zu sehen und zu entdecken. Vor allem die Künstlerviertel Lapa und Santa Teresa sind einen Besuch wert, genau wie die grandiosen Aussichtspunkte Zuckerhut und Corcovado (Christus-Statue). Der ein oder andere Caipirinha darf natürlich auch nicht fehlen.
Zur Wiedergutmachung des fehlgeschlagenen Ankerversuchs nahe der Ilha Grande waren wir noch eine Nacht in Angra dos Reis und konnten einen kleinen Einblick in die atlantische Karibik Basriliens erlangen.
Elise und Lauren
